Hauptmenü

Dieses Menü dient der Navigation durch die verschiedenen Untermenüs.

Auswahl "Hauptmenü"

  1. Kalibriermenü
  2. Resultatmenü
  3. Ein- / Ausgänge
  4. Diagnosemenü
  5. Reinigung
  6. Zugriff Codes
  7. Zugangsebene
  8. Meßmodus

    Kalibriermenü

    In diesem Untermenü können bis zu 8 spezifische Kalibrierproben pro Sensor eingelesen werden. Nach Einlesen der durch die Proben erzeugten Signale, kann jeder Probe  ein Konzentrationswert zugewiesen werden. Die Wertepaare werden in einer Kalibriertabelle gespeichert.

    "Hauptmenü"  >
    "Kalibriermenü"

    1.  Auswahl "Anwenderkalibrierung"
    2.  Auswahl "Erstelle Kalibrierung"
    3.  Auswahl des zu Kalibrierenden Sensors ("Sensor 1 ...4").
    4. Befüllen des Sensors mit einer Probe mit bekannter Konzentration
    5. Sensor gegen Fremdlichteinfall schützen
    6. Lesen der Probe ("lese neuen Wert").
    7. Zuweisung der Konzentration der Probe ("Konzentration").
    8. Auswahl der nächsten Probe ("Probe 1 ..8").
    9. Befüllen des Sensors mit der nächsten Probe bekannter Konzentration.


    "Hauptmenü"  >
    "Kalibriermenü"  >
    "Kurvenfunktion"
    Für eine Kalibrierung (Lineare Funktion) müssen zuvor mindestens 2 Proben eingelesen werden.
    Für eine Kalibrierung (Kurven Funktion) müssen zuvor mindestens 3 Proben eingelesen werden.

    "Hauptmenü"  >
    "Kalibriermenü"  >
    Zeige/ Bearbeite Tabelle
    Die bei der "Anwenderkalibrierung" eingelesenen Proben werden automatisch in die Kalibriertabelle des jeweiligen Sensors übertragen und können hier ggfs. bearbeitet werden. 

    Bitte beachten Sie:
    Nicht genutzte Tabellenspalten müssen immer eine"0" enthalten.

    Die Kalibrierkurve wird aus den Daten der Kalibriertabelle errechnet. Mit der Auswahl "Kurve" kann der Verlauf der Kalibrierkurve  angezeigt werden. 


    In jedem System sind zwei Kalibriertabellen hinterlegt:


    Bitte beachten Sie: Die Werkskalibrierung kann nur Herstellerseitig verändert werden.


    "Hauptmenü"  >
    "Kalibriermenü"  >
    "Kopiere Werkstabelle"
    Wiederherstellung der Werkskalibrierung. Ein- / Ausgänge

    In diesem Untermenü werden die Ein- und Ausgangsfunktionen des Meßverstärkers konfiguriert.

    Auswahl  "Hauptmenü"  >
    "Ein- / Ausgänge"

    1. LCD-Anzeige
    2. Analogausgänge
    3. Digitaleingänge
    4. COM port
    5. Alarm / Relais
    6. MSG- ID
    7. Relais Funktionen

     

    Datum und Uhrzeit

    Datum und Uhrzeit werden auf der "MS-Windows" Ebene konfiguriert und vom Me?erst?ker automatisch ?ernommen.
    Lesen Sie hierzu bitte das Windows Handbuch.

     

    COM Port

    "Hauptmenü"  >
    "Ein- / Ausgänge" >
    "COM port"
    In diesem Menü werden die Kommunikationsparameter für die Schnittstelle eingestellt. Das System erlaubt Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 115K mit der Option die meisten Standartvorgaben der RS485 / RS 232 Kommunikation einzustellen.

    Die "COM" Taste erlaubt die Auswahl der Schnittstelle COM 1 - COM 4.

    Mit der "Baud" Taste kann die Übertragungsgeschwindigkeit eingestellt werden ( 4800/ 9600/ 19200/ 38400/ 57600bps ).

    Die Taste "Modbus" um das Übertragungsprotokoll von "Modbus normal" auf "Modbus langsam" (Kommunikation mit älteren Computern) umzuschalten.

    Analogausgänge



    Das System ist mit bis zu vier unabhängig voneinander konfigurierbaren galvanisch getrennten Analogausgängen ausgestattet. 
    Die Konfigurierung erfolgt über die entsprechenden Untermenüs.

    Bitte beachten Sie:
    Die Analogausgänge 3 und 4 sind als optionale Zubehörkarte erhältlich.

    Überlauf


    Die Analogausgänge können zur Anzeige von abnormalen Meßbedingungen oder Fehlfunktionen konfiguriert werden.
    Hierzu wird dem System die Bandbreite eines Detektorsignals vorgegeben ("untere mV" / "obere mV").

    Über- bzw. unterschreitet das jeweilige Signal die in diesem Menü vorgegebenen Werte, wird die Fehlermeldung "OPTICS FAULT" angezeigt und der Analogausgang geht auf den in "Fehlerwert 0 - 20mA" eingestellten mA Wert. Typische Werte für die Bandbreite der Detektorsignale sind 10mV "untere mV" und 2490 mV "obere mV". Bei einer Konfiguration des Analogausgangs auf 4 - 20mA ist der typische "Fehlerwert" 2mA.

    Konfigurieren der Analogausgänge

    Alarm / Relais

    "Hauptmenü" >
    "Ein- / Ausgänge" >
    "Alarm / Relais"
    In diesem Untermenü werden die vier optionalen Alarmrelais konfiguriert. Jedem Alarmrelais kann ein "Schaltpunkt", eine "Hysterese" und eine Schaltverzögerung ("Verzögerung") zugewiesen werden. Als Alarmtypen "Typ" können jede Relais indviduell die folgenden Funktionsweisen zugewiesen werden:



    "Lo" 
    Der Alarm wird ausgelöst, wenn der im "Schaltpunkt" vorgegebene Meßwert unterschritten wird. Der Alarm wird automatisch wieder aufgehoben wenn der im "Schaltpunkt" vorgegebene Meßwert wieder überschritten wird.

    "Lo Quittieren"
    Der Alarm wird ausgelöst, wenn der im "Schaltpunkt" vorgegebene Meßwert unterschritten wird. Der Alarm wird erst nach manuellem Quittieren wieder aufgehoben.

    "Hi"
    Der Alarm wird ausgelöst, wenn der im "Schaltpunkt" vorgegebene Meßwert überschritten wird. Der Alarm wird automatisch wieder aufgehoben wenn der im "Schaltpunkt" vorgegebene Meßwert wieder unterschritten wird.

    "Hi Quittieren"
    Der Alarm wird ausgelöst, wenn der im "Schaltpunkt" vorgegebene Meßwert überschritten wird. Der Alarm wird erst nach manuellem Quittieren wieder aufgehoben.

    Quittierung der Alarme:
    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Menü löschen / Quittieren" >
    "Alarme Quittieren"


    Wählen Sie Alarm (1-4) . Alarme können den folgenden Signalen zugewiesen werden und benutzen Sie zur Auswahl die "Zugew. Signal " Taste
    1. Keine Funktion
    2. Resultat 1
    3. Resultat 2
    4. Resultat 3
    5. Resultat 4
    6. Umgebungs Temperatur
    7. General Fehler


    Benutzen Sie die Taste  "Typ" zur Auswahl der unterschiedlichen Alarmarten :

    1. Keine Funktion
    2. Lo
    3. Lo Quittieren 
    4. Hi
    5. Hi Quittieren


    Geben Sie im Feld "Verzögerung" die gewünschte Einschaltverzögerung ein.

    Geben Sie im Feld "Hysterese" die gewünschte Schalthysteresis ein.

    Bitte Beachten:In dem Fall das Sie einige der Relais nicht benutzen, stellen Sie sicher, das die Felder "Typ" und  "Zugew. Signal" auf "keine Funktion" geschaltet sind.

    Reinigung

    In diesem Menü können Sie zwei unabhängige automatische Reinigungszyklen programmieren.
    Ein Reinigungszyklus erlaubt die Reinigung eines Sensors bzw. der Messzelle eines Sensors.

    Die Schaltrelais des Systems werden in diesem Fall zur Steuerung von Magnetventilen benutzt. Die Magnetventile wiederum leiten die Reinigungsflüssigkeit zu den Reingungsdüsen der Sensorik. Vor dem Start des Reinigungvorgangs werden die letzten Meßwerte gespeichert, so das beim aktivieren der Reinigungsdüsen keine verfälschten Meßwerte erfaßt werden. Nach dem deaktivieren der Reinigungsdüsen verbleiben die gespeicherten Meßwerte noch für den Zeitraum der vorgegebenen Meßpause erhalten,  so das die Reinigungsflüssigkeit aus dem Sensor gespühlt werden kann. Nach Ablauf der Meßpause werden die Messungen fortgesetzt.

    Für jeden Reinigungszyklus ("Reinigungs Event 1 "/ "Reinigungs Event 2" ), kann ein Reinigungsintervall ("Intervall in Stunden"), die ("Dauer in Minuten" ) und die Dauer der anschließenden ("Meßpause in Miuten") in Minuten vorgegeben werden.



    Tragen Sie im Textfeld "Intervall in Stunden" ein, in welchen Zeitabstand die Reinigung erfolgen soll.

    Tragen Sie im Textfeld "Dauer in Minuten" ein, wie lange gereingt werden soll.

    Tragen Sie im Textfeld "Meßpause in Minuten" ein, wie lange die vor Beginn des Reinigungsvorgangs Gespeicherten Meßwerte nach Ablauf der Reinigung gespeichert bleiben sollen.

    Bitte beachten Sie:
    Jedes Reinigungsevent kann entweder automatisch, über das zugewiesene Reinigungs- intervall oder extern, über die Digitaleingänge ausgelöst werden.



    Digitaleingänge

    "Ein- / Ausgänge" >
    "Digitaleingänge"
    Weisen Sie "Reinigungs Event 1.. 2" einem der vier Digitaleingänge ("Eingang 1.. 4" ) zu.

    Bitte beachten Sie:Um Fehlfunktionen zu vermeiden, stellen Sie sicher, das bei Aktivierung der Reinigung über die Digitaleingänge das 
    ("Intervall in Stunden"), auf "0" eingestellt ist. Die Reinigung kann bis zum Ablauf des kompletten Reinigungszyklus nur 1 mal aktiviert werden.

    Zugriffscode



    Änderung der Passwörter für die unterschiedlichen Zugangsebenen. Um das System gegen unberechtigten Zugriff zu schützen ist die Software in drei unterschiedliche Zugangsebenen unterteilt.


    Bediener:
    Eingeschränkter Zugang auf die Grundfunktionen

    Techniker:
    Erweiteter Zugang

    Werk:
    Voller Zugang auf alle Funktionen.


    In diesem Menü können die Passworte für die jeweilig freigeschalteten Ebenen geändert werden.

     

    Zeige- / Bearbeite Tabelle

    Der zur jeweiligen Kalbriertabelle gehörende Sensor wird als Überschrift angezeigt. 
    Die Daten innerhalb der Tabelle werden wie folgt bearbeitet: 

     

    Anwender Kalibrierung

    1. Erstelle Kalibierung
    2. Zeige- / Bearbeite Kalibrierung
    3. Kurvenfunktion
    4. Kopiere Werkstabelle   

     

    Erstelle Kalibrierung

    Zur Kalibrierung können für jeden Sensor bis zu 8 unterschiedliche Kalibrierproben eingelesen werden.
    1. Wählen Sie den Sensor 
      ("Sensor 1-...4") unter Benutzung der ("Sensor ...") Taste.
    2. Befüllen Sie den Sensor mit einer Kalibrierprobe mit bekannter Konzentration.
    3. Schützen Sie den Sensor gegen Fremdlichteinfall.
    4. Wählen Sie die Probennummer
      ("Probe 1-...8") unter Benutzung der ("Probe ...")Taste
    5. Geben Sie den Konzentrationswert der Probe in der Spalte ("Konzentration" ) ein. 
    6. Lesen Sie die von der Probe erzeugten Rohdaten der Sensorik unter Benutzung der Taste (" Lese neuen Wert").
    7. Benutzen Sie die Taste ( "Speichere neuen Wert") zum Speichern der Daten.

      Wiederholen Sie die Schritte 2-7 für jede weitere Probe die Sie einlesen möchten. Die Konzentrationen der Kalibierproben sollten in etwa gleichmäßig über den gewünschten Meßbereich verteilt sein.
      Bei einem Messbereich von 0 -100 gr/L sollten Sie beispielsweise  Proben-konzentrationen von ca. 0 gr/L, 30 gr/ L, 60 gr/L und 100 gr/L zum Kaibrieren verwenden.

      Die abgespeicherten Daten werden automatisch in die jeweilige Kalibriertabelle Übertragen ( Zeige- / Bearbeite Tabelle ). Und können hier ggfs. nachbearbeitet werden.

       

    Diagnosemenü

    Dieses Menü enthält alle wichtigen Diagnosewerkzeuge sowie andere Grundfunktionen.

    Auswahl "Hauptmenü" > "Diagnosemenü"

     

    1. Sicherungsmenü
    2. Zeige Detektorsignal
    3. Hardware Einstellungen
    4. Hardware Test
    5. Software Version
    6. Menü Löschen / Quittieren

     


    Hardware Test

    In diesem Menü finden Sie einige Werkzeuge zur Überprüfung der Hardware. 

    1. Lampenüberwachung
    2. Teste Analogausgänge
    3. Teste Relais

    Lampenüberwachung



    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Test" >
    "Lampenüberwachung"
    Dieses Menü zeigt den momentanen Lampenstatus.

    Die Aneige:
    "OK" (Lampen in Ordnung)
    "Int.defekt" (interne Lampe defekt)
    "Ext.defekt" (externe Lampe defekt)
    Im Feld "Intensität (%)" kann die Intensität der Meßlampen im Bereich von 80% bis 120% verändert werden.

    Bitte beachten Sie:
    Die Lebesdauer der Meßlampe reduziert sich bei Betrieb oberhalb 100%.

    Mit der Taste "Fehler - Anzeige" wird ausgewählt, welche der Lampen eine Fehleranzeige erzeugt.

    Bitte wählen Sie mit der zugehörigen Taste:


    "Aus" (keine Fehlermeldung bei Lampendefekt)
    "Int Lampe" (Fehler bei defekter Lampe 1)
    "Ext Lampe" (Fehler bei defekter Lampe 2..4)
    "Beide Lampen" (Fehler defekte Lampe 1..4)

    Bitte beachten Sie:
    Externe Lampen werden mit einem optional erhältlichen separaten Netzteil betrieben.
    Benutzen Sie die  "Lampe Ein / Lamp Aus" Taste um die interne Meßlampe (Lampe 1) ein- bzw. auszuschalten.

    Benutzen Sie die  "Externe Lampe Ein / Externe Lampe Aus" Taste um die Externen Lampen (Lampen 2.. 4) ein- bzw. auszuschalten.

     

    Teste Analogausgänge



    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Test" >
    "Teste Analogausgänge"
    Das System ist in der Grundausstattung mit zwei Analogausgängen ausgerüstet und kann optional auf vier Analogausgänge aufgerüstet werden.

    Dieses Menü dient der Überprüfung dieser Analogausgänge.

    "Ausgang 1.. 4"

    Beispiel 1:
    Ist dem "Ausgang 1" z.B. ein Meßwert von
    10 gr/l entsprechend 4-20 mA zugewiesen, wird der Ausgang wie folgt überprüft:


    Eingabe in das Feld "Ausgang 1":
    "0" (Ausgangssignal = 4 mA)
    "5" (Ausgangssignal = 12 mA)
    "10" (Ausgangssignal = 20 mA) 

    Beispiel 2:
    Ist dem "Ausgang 2" z.B. ein Meßwert von 
    50 gr/l entsprechend 0-20 mA zugewiesen, wird der Ausgang wie folgt überprüft:

    Eingabe in das Feld "Ausgang 2":
    "0" (Ausgangssignal = 0 mA)
    "25" (Ausgangssignal = 10 mA)
    "50" (Ausgangssignal = 20 mA)


    Zur Prüfung der anderen Analogausgänge ist äquivalent zu Verfahren.

    Zeige Detektorsignal

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Zeige Detektorsignal"

    In diesem Untermenü werden die Signale der einzelnen Detektoren, sowie die Temperatur im inneren des Elektronikgehäuses angezeigt.

    Mit der Taste "Zeige Rohsignal / Zeige Detektorsignal" wird die Anzeige wie folgt Umgeschaltet: 



    Zeige Rohsignal
    Das Rohsignal wird unbeeinflußt vom Dunkelstom des jeweiligen Detektors angezeigt.  Dunkelstrom Nullsetzen

    Zeige Detektorsignal
    Das angezeigte Signal bildet sich aus Rohsignal - Dunkelstrom.  Dunkelstrom Nullsetzen

    Benutzen Sie die "Zeige Rohsignal / Zeige Detektorsignal" Taste zum Umschalten.

    Des weiteren können in diesem Untermenü die Meßlampen mittels der ensprechenden Tasten ein- bzw. ausgeschaltet werden.


    Hardware Einstellungen

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen"


    In diesem Untermenü kann die Hardware der Sensorik auf die Hardware des Meßverstärkers angepasst werden. 

    1. Dunkelstrom Nullsetzen 
    2. Automatische Signaloptimierung
    3. Manuelle Signaloptimierung
    4. Dunkelstrom Auto Zero
    5. Detektor Referenz
    6. Kalibriere Analogausgänge
    7. ADC- Verstärkung manuell

     

    Automatische Signal Optimierung

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen" >
    Automatische Signaloptmierung"

    In diesem Untermenü werden die einzelnen Detektorsignale der Sensorik optimiert. Zur Optimierung dieser Signale muß die Sensorik mit Kalibrierflüssigkeit befüllt werden.

    Bei der Signaloptimierung einer Absorptions-messung wird eine Kalibrierflüssigkeit mit niedriger Trübung verwendet (Nulllösung), um das maximale Detektorsignal zu gewährleisten.

    Bei der Signaloptimierung einer Streulicht-trübungsmessung wird eine Kalibrierflüssigkeit mit niedriger Trübung (Nulllösung)  für die Durchlichtdetektoren eingefüllt.
    Bei der Signaloptimierung der Streulicht-detektoren wird jedoch eine Kalibrierflüssigkeit mit maximal Trübung (entsprechend des größten Meßbereichs) verwendet um das höchstmögliche Detektorsignal zu erzeugen.

    Im Optimalfall liegen die Detektorsignale ( "roh-mV" ) nach der Optimierung bei ca. "2000 mV". Der Wert sollte jedoch im Regelfall nicht oberhalb "2400 mV" oder unterhalb
    "1300 mV" liegen.

    Bei starken Abweichungen vom "2000 mV" Wert können Sie die Verstärkung manuell korrigieren
    ( "Hauptmenü" > "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen" >
     "Manuelle Signaloptimierung"
    ),
    oder die Verstärkung der Signaleingänge Hardwareseitig ändern (lesen Sie hierzu bitte im Handbuch nach). 

    Durchführung der Signaloptimierung:
    1.) Füllen Sie wie zuvor beschrieben die enspechende Kalibrierflüssigkeit in den Sensor.
    2.) Wählen Sie das Detektorsignal welches Sie optimieren möchten ( "Det 1.. 4" )
    3.) Betätigen Sie die Taste "Verstärkung optimieren"

    Der Wert "roh-mV" sollte nun ca. "2000 mV" zeigen. Sollte dieser Wert stark abweichen wiederhohlen Sie bitte den Vorgang"Verstärkung optimieren" mehrmals.

    In dem Fall das der Wert auch nach mehrmaliger Optimierung noch stark nach oben / unten abweicht, benutzen Sie die "+" / "-" Tasten und wiederhohlen Sie "Verstärkung optimieren" zur Feineinstellung nochmals.
    Sollte auch in diesem Fall die Automatik noch immer nicht arbeiten, benutzen Sie bitte die bereits beschriebene manuelle Einstellung, bzw. ändern die Verstärkung hardwareseitig.

    Bitte beachten Sie:
    Bei Streulichtdetektoren kann bei kleinen Meßbereichen das Signallevel von 2000 mV selbst bei maximaler Verstärkung nicht erreicht werden. Arbeiten Sie in diesem Fall mit der maximal möglichen Verstärkung (manuelle Verstärkung "100%" und max. Hardware Verstärkung) zusätzlich kann die Verstärkung im Menü "ADC- Verstärkung manuell" erhöht werden.
    Bitte lesen Sie hierzu den Hilfetext im Menü "ADC- Verstärkung manuell"

    Dunkelstrom Nullsetzen

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen" >
    "Dunkelstrom Nullsetzen"


    In diesen Untermenü kann der Dunkelstrom für den jeweiligen Detektor abgespeichert werden. Als Dunkelstrom wird das Signal bezeichnet, welches der Lichtempfindliche Detektor ohne Beleuchtung liefert.

    Betätigen Sie die Taste  "Nullsetzen" um den Dunkelstrom zu speichern. Die Meßlampen werden ausgeschaltet und das System erfasst und Speichert den Dunkelstrom aller Detektoren. Die gespeicherten Werte werden in den Feldern "Detektor 1.. 4" angezeigt.

    Betätigen Sie die Taste "Werkseinstellung" um die "Werkseinstellung" (0 mV) wieder zu übernehmen.

    Bitte beachten Sie:
    Der Dunkelstrom ist typischerweise sehr niedrig und bewegt sich im Bereich von max. 30 mV.


    MSG ID

    "Hauptmenü" >
    "Ein- / Ausgänge" >
    "MSG ID
    "

    In diesem Menü kann die Gerätenummer des Meßverstärkers vergeben werden.
    Zusätzlich kann dem Meßverstäker an dieser Stelle eine Kundenspezifische TAG- Nr. und eine Geräte Spezifische ID Nummer zugewiesen werden.

    Der Meßverstärker kommuniziert via Modbus- Protokoll über die RS-232 oder RS-485 Schnittstelle mit einem angeschlossenen
    PC / PDA oder Programmiergerät über diese Software. Da die RS-485 Schnittstelle es erlaubt bis zu 255 Geräte parallel zu betreiben, muß jedem Meßverstärker eine ID- Nummer (1-255) zugewiesen werden um die unterschiedlichen Geräte korrekt anzusprechen.

    Eingabe der "ID":
    Geben Sie im Textfeld ID die gewünschte ID- Nummer ein. Wir empfehlen das die Nummer von 1 beginnend, aufsteigend (abhängig von den bereits am Bussystem angeschlossenen Geräten) vergeben wird.

    Eingabe der TAG- Nummer:
    Geben Sie im Feld "Messenger Tag No." die von Ihnen gewünschte Meßstellenbezeichnung ein.

    Sprache Wählen
     
    Sprachauswahl für die Menü- und Hilfetexte.

    1. English
    2. Deutsch
    3. Francais
    4. Espanol


    Wählen Sie die gewünschte Menüsprache

    Zugangsebene

    "Hauptmenü" >
    "Zugangsebene"


    In diesem Untermenü kann der "Zugriffsscode" für die unterschiedlichen Zugangsberechtigungen eingegeben werden. Die unterschiedlichen Ebenen sind unterteilt in:

    "Bediener" (kein Passwort erforderlisch)
    "Techniker" (Passwort eingeschr.  Zugang)
    "Werk" (Passwort voller Zugang)

    Das Techniker Passwort finden Sie im Handbuch des Meßverstärkers.

    Eingabe des Passwortes:
    Geben Sie in das Textfeld "Neuer Zugangscode"das  korrekte Passwort für die jeweilige Zugangsebene ein und bestätigen Sie es mit der "OK" Taste.
    Im Fenster "Aktuelle Zugangsebene ist:" erscheint je nach eingegebenen Passwort, "Techniker" oder "Werk". Bei einem falsch eingegebenen Passwort wechselt die Zugangsebene Fenster auf "Bediener".  

    Bitte Beachten:
    Der Bedienerebene kann im Untermenü "Zugriffcodes" ebenfalls ein Passwort zugewiesen werden. Das "Techniker" Passwort kann hier ggfs. geändert werden

    Kurvenfunktion

    "Hauptmenü" >
    "Kalibriermenü" >
    "Anwenderkalibrierung" >
    "Kurvenfunktion"


    In diesem Untermenü können Sie festlegen nach welcher Kalibrierfunktion der jeweilige Sensor arbeitet. Wählen Sie hierzu zuerst den Sensor:

    "Hauptmenü" >
    "Kalibriermenü"

    Taste "Sensor 1.. 4"

    "Hauptmenü" >
    "Kalibriermenü" >
    "Anwenderkalibrierung" >
    "Kurvenfunktionen"

    Nun können Sie mit Hilfe der oberen Taste einstellen nach welcher der folgenden Funktionen der gewählte Sensor arbeiten soll

    1. Prozessdaten linear
    2. Prozessdaten Kurve
    3. Werksdaten linear
    4. Werksdaten Kurve


    Bitte beachten Sie:
    Zum Berechnen einer linearen Funktion müssen sich mindestens "2" Wertepaare in der jeweiligen Kalibriertabelle des Sensors befinden.

    Zum Berechnen einer Kurven Funktion müssen sich mindestens "3" Wertepaare in der jeweiligen Kalibriertabelle des Sensors befinden.

    Mit der Taste
    Bearbeite Sensorverknüpfung wird das Untermenü zum betrachten / bearbeiten der mathematischen Verküpfung der Sensoren Aufgerufen..

    Resultatverknüpfung

    Equation Calculator

    "Hauptmenü" > "Resultatmenü" > "Resultatverknüpfung" 

    Dieses Fenster erscheint beim Anklicken eines Textfensters im Untermenü "Resultatverknüpfungen".
    Die Tastatur innerhalb dieses Fensters erlaubt die mathematische Verknüpfung der einzelnen Meßergebnisse miteinander.

    Resultatmenü

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü"


    Das Resultatmenü dient zum einen der Formatierung der angezeigten Messwerte und zum anderen können hier die einzelnen Sensoren mathematisch miteinander Verknüpft werden.

    Wählen Sie aus einem der aufgelisteten Untermenüs.

    1. Meßstellenbezeichnung
    2. Resultatverknüpfung
    3. Sensor Verknüpfung
    4. Numerische Resultate
    5. Graphische Resultate
    6. Maßeinheiten
    7. Einstellungen Datenlogger
    8. Luftblasenunterdrückung
    9. Anzeigeformat
    10. Offset

    Meßstellenbezeichnung

    In diesem Untermenü kann jedem Meßergebnis eine Meßstellenbezeichnung zugewiesen werden.

    Tragen Sie die jeweilige Bezeichnung, 
    Resultat 1.. 4   in die zugehörigen Textfelder ein. Die Bezeichnung der Meßstellen wird dann im Meßmodus wärend der Messung angezeigt.


    Beispiel:
    Zeigt das Resultat 1, die Ergebnisse einer Filterüberwachung, könnte mann die Meßstelle z.B. mit "Trübung Filterauslauf" bezeichnen.

     

    Resultatverknüpfung

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü" >
    "Resultatverknüpfung"

    Wählen Sie das zugehörige Textfeld 
    " Resultat 1.. 4". Nach anklicken des gewünschten Feldes, erscheint eine Tastatur zur Eingabe der gewünschten mathematischen Verknüpfung von zwei oder mehreren Sensoren.  

    Beispiel:
    Sie möchten das Meßergebnis des ersten Sensors (Sensor 1) vom Meßergebnis des zweiten Sensors (Sensor 2) abziehen.
    In diesem Fall geben Sie über das Tastenfeld "SEN1 - SEN2" ein.

    Bitte beachten Sie:
    Die Sensorverküpfung darf bis zu maximal 5 Operatoren ("-", "+", "x")enthalten.

    Graphische Resultate

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü" >
    "Graphische Resultate"


    In diesem Untermenü werden die Einstellungen für den papierlosen Schreiber vorgenommen.

    Die "Werteachse" (y-Achse) wird über die ersten zwei Textfelder skaliert.

    Im ersten Texteld wird der niedrigste darzustellende Meßwert eingetragen.

    Im zweiten Textfeld wird der höchste darzustellende Meßwert eingetragen.

    Im Textfeld "Zeitachse in Minuten" (y-Achse) wird die darzustellende Zeitskalierung eingegeben.


    Beispiel:
    Meßbereich: 0 - 200 ppm (x)
    Scalierung der Zeitachse (y) 10 Minuten
    Eingabe Feld 1: 0
    Eingabe Feld 2: 200
    Eingabe Feld 3: 10

    In den Feldern "Resultat 1.. 4"  und "Alle Resultate" wird festgelegt welche Meßergebnisse graphisch angezeigt werden.

    In den Feldern "Zeige Farbe" wird die Linienfarbe für jedes Meßergebnis festgelegt.

    Numerische Resultate

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü" >
    "Numerische Resultate"


    "In diesem Untermenü wird die numerische Anzeige (im Meßmodus) der Meß-ergebnisse konfiguriert.

    Wählen Sie die Schriftgöße mittels der zugehörigen Taste"Zeichensatz" (Klein / Mittel / Groß ) und wählen Sie aus wie die Meßergebnisse angezeigt werden sollen.


    Bitte beachten Sie:

     

    Einstellungen Datenlogger

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü" >
    "Einstellungen Datenlogger"

    In diesem Untermenü spezifizieren Sie in welchem Zeitraum (Sek.) der eingebaute Datenlogger das jeweilige Meßergebnis abspeichern soll.

    Wählen Sie ein Textfeld
    ("Resultat 1.. 4 alle:)
    und geben Sie die gewünschte Zeit ein.

    Beispiel:
    Bei einer Eingabe von 20 Sek., wird der zugehörige Meßwert alle 20 Sekunden abgespeichert.   

    Wählen Sie  Einstellung Loggerspeicher um die maximale Anzahl der zu speichernden Meßergebnisse festzulegen.

    Wählen Sie "Werkseinstellung" um das System auf die werksseitige Einstellung (60 Sekunden) zurückzusetzen.

    Lösche Anwenderkalibrierung

    "Hauptmenü" >
    "Kalibriermenü"


    Wählen Sie den "Sensor 1.. 4" dessen Kalibrierung überschrieben werden soll.

    "Hauptmenü" >
    "Kalibriermenü" >
    "Anwenderkalibrierung" >
    "Kopiere Werkstabelle"


    Nach Betätigung der Taste
    "Kopiere Werkstabelle" wird die Kalibriertabelle des gewählten Sensors überschrieben.

    "Hauptmenü" >
    "Kalibriermenü" >
    "Anwenderkalibrierung" >
    "Zeige / Bearbeite Tabelle"


    Die Wertepaare innerhalb der Kalibriertabelle können überschrieben und manuell auf "0" gesetzt werden.

    "Hauptmenü" >
    "Kalibriermenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Menü löschen / quittieren"


    Die Kalibriertabelle kann ebenfalls im Untermenü "Menü löschen / quittieren" komplett gelöscht werden.

    Lösche Werkskalibrierung

    "Hauptmenü" >
    "Kalibriermenü"


    Wählen Sie den "Sensor 1.. 4" dessen Kalibrierung überschrieben werden soll.

    "Hauptmenü" >
    "Kalibriermenü" >
    "Werkskalibrierung" >
    "Zeige / Bearbeite Tabelle"


    Die Wertepaare innerhalb der Kalibriertabelle können überschrieben und manuell auf "0" gesetzt werden.

     

    Digitaleingänge

    "Hauptmenü" >
    "Ein- / Ausgänge" >
    "Digitaleingänge"


    Die Digitaleingänge dienen zum externen Ansteuern des Meßverstärkers. Wird an einen der vier Eingänge eine Spannung (5-24 VDC) angelegt so erfolgt die programmierte Aktion.

    Mit Hilfe der Digitaleingänge kann der Meßverstärker externe Kommandos anderer Gräte innerhalb des jeweiligen Prozesses ausführen.

    Die folgenden Funktionen können jedem der vier Digitaleingänge mittels der zugehörigen Umschalttaste zugewiesen werden.

    1. Keine Funktion
    2. Aktiviere Alarm 1
    3. Aktiviere Alarm 2
    4. Aktiviere Alarm 3
    5. Aktiviere Alarm 4
    6. Aktiviere Relais 1
    7. Aktiviere Relais 2 
    8. Aktiviere Relais 3
    9. Aktiviere Relais 4
    10. General Fehler 
    11. Aktiviere Reinigungzyclus 1
    12. Aktiviere Reinigungzyclus 2
    13. Start/Stop Alle
    14. Start/Stop Resultat 1
    15. Start/Stop Resultat 2
    16. Start/Stop Resultat 3
    17. Start/Stop Resultat 4


    Die "Start/Stop" Funktion erlaubt das Einfrieren aller oder einzelner Meßwerte.

    Die Taste "Werkseinstellungen" setzt das Funktion der Digitaleingänge auf die Werksseitig vorgegebenen Werte zurück.

    Relaisfunktionen 

    "Hauptmenü" >
    "Ein- / Ausgänge" >
    "Relais Funktionen"

    Dieses Untermenü erlaubt dem Anwender den vier optionalen Relais, mittels der zugehörigen Umschalttaste, unterschiedliche Funktionen zuzuweisen.

    1. Keine Funktion
    2. Alarm 1
    3. Alarm 2
    4. Alarm 3
    5. Alarm 4
    6. General Fehler
    7. Reinigung 1 
    8. Reinigung 2


    Jedem Relais kann mit der zugehörigen Umschalttaste eine Schaltlogik zugewiesen werden.

    1. Aktiv Ein
    2. Aktiv Aus bei Fehler

    Sensorverknüpfung

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü" >
    "Sensorverknüpfung"

    Klicken Sie auf das Textfeld "Sensor 1.. 4" um eine Sensorverknüpfung einzugeben. Beim Klick auf eines der vier Textfelder öffnet sich das Fenster "Sensorverknüpfungen" ("Equation Calculator"). An dieser Stelle werden die Signaleingänge mathematisch miteinander verknüpft.

    Beispiel 1:
    Streulichttrübungsmessung:

    Beispiel 2:
    Absorbtionsmessung:

    Beispiel 3:
    Zweikanal- Absorptionsmessung (Farbmessung):

    Maßeinheiten

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü" >
    "Maßeinheiten"

    In diesem Untermenü können Sie jedem Meßergebnis eine Maßeinheit zuweisen.
    Wählen Sie eines der zugehörigen Textfelder "Resultat 1.. 4" und geben Sie die gewünschte Maßeinheit ein.
    Typische Maßeinheiten sind:
    ppm, TEF, FTU, NTU, mg/l, g/l, %, APHA, etc.
    Die eingegebene Maßeinheit wird angezeigt wenn sich das Gerät im Meßmodus befindet. 

     

    Teste Relais

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Test"


    Diese Untermenü zeigt den aktuellen Status der vier optionalen Relais. ("Ein / Aus")

    Zusätzlich können die Relais mittels der zugehörigen Umschalttasten ("Ein / Aus" ) beliebig geschaltet werden.

    Bitte beachten Sie:
    Bei verlassen dieses Menüs müssen die Relais mit der Taste "Rücksetzen" wieder in den normalen Betriebszustand zurückgesetzt werden.

    Quittiere Alarme

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Menü Löschen / Quittieren" >
    "Quittiere Alarme"

    Dieses Untermenü zeigt den Status der  vier Alarme.

    "AkTIV"  als Status (roter Hintergrund) zeigt  das ein Alarm ansteht.


    Die Quittierung erfolgt mit der Taste 
    "Quittiere Alarm".

    Start / Ende Menü

    1. Sprache Wählen
    2. Hauptmenü
    3. Auswahl Messenger
    4. Gehe Online
    5. Ende

     

    Sprache W?len

     

    W?len Sie die Sprache in der die Hilfetexte angezeigt werden sollen.

    1. Englisch
    2. Deutsch
    3. Franz?isch
    4. Spanisch

     

    Luftblasenunterdrückung

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü" >
    "Luftblasenunterdrückung"


    Im Untermenü "Luftblasenunterdrückung" kann jedem Meßergebnis ("Resultat 1.. 4") eine Glättungsfunktion zugewiesen werden.

    Diese Filterfunktion wird benutzt um stark schwankende Meßergebnisse, beispielsweise verursacht durch Luftblasen, zu glätten.

    Jedem Meßergebnis sind zwei Textfelder ("Änderung" , "Im Zeitraum") zugeortnet.

    Im Textfeld "Änderung" geben die maximal erlaubte Änderung vom jeweiligen Meßergebnis ein.

    Im Textfeld ("Im Zeitraum") geben Sie die Zeitspanne vor, in der diese "Änderung" stattfinden darf.

    Beispiel:
    "Änderung" 
    = 20%
    "Im Zeitraum" = 30 Sek

    Diese Einstellung bewirkt, das sich das Meßergebnis (unabhängig vom tatsächlichen Meßwert) innerhalb von 30 Sekunden um maximal 20% des maximalen Meßbereichs ändert.

    Anzeigeformat

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü" >
    "Anzeigeformat"


    In diesem Untermenü wird festgelegt wie die Meßergebnisse im Meßmodus angezeigt werden.

    Wählen Sie mittels der zugehörigen Umschalttaste die Anzahl der eingeblendeten Dezimalstellen für jedes Resultat

    Wählen Sie mittels der zugehörigen Umschalttaste ob beim Meßergebnis nur positive ("POS") Werte anbezeigt werden, oder ob auch negative Werte ("Alle") erlaubt sind.

    Automatische Signaloptimierung



    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen" >
    "Automatische Signaloptimierung"


    In diesem Untermenü werden die Signal-verstärkungen für die einzelnen Detektoren eingestellt, so das die angeschlossenen Sensoren optimal an den Meßverstärker angepasst sind.
    Die vier Eingänge des Meßverstärkers müssen hierzu in ihrer Verstärkung den Signalen des angeschlossenen Detektors ("Detektor 1.. 4") angepasst werden.

    Diese Anpassung der Sensorik auf den Messverstärker erfolgt im Menü "Automatische Signaloptimierung".

    Jedem Detektor ("Det 1.. 4") sind jeweils zwei Textfelder ("roh-mV" und "%Bereich" )zugewiesen.
    Im Textfeld ("roh-mV") wird das jeweilige Detektorsignal bei aktueller Verstärkung angezeigt.

    Beispiel 1:
    Anpassung eines Absorptionssensors angeschlossen an Signaleingang 1:

    Beispiel 2:
    Anpassung eines Streulichttrübungssensors angeschlossen an Signaleingang 1 (Durchlicht-detektor) und Signaleingang 2 (Streulicht-detektor).

    Bitte beachten Sie:
    Die Signalstärke sollte sich im Normalfall nach der Optimierung in einem Bereich zwischen
    1200 mV und 2400 mV einstellen (2500 mV ist außerhalb des Meßbereichs).
    Sollte das Signal selbst nach mehreren Optimierungsversuchen außerhalb dieser Toleranz liegen, versuchen Sie bitte zuerst eine manuelle Optimierung des Signals.

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen" >
    "Manuelle Signaloptimierung"

    Achtung: Sollte nach der Manuellen Signaloptimierung  eines oder mehrere Signale noch außerhalb der Toleranz liegen, besteht die Möglichkeit die Verstärkung hardwareseitig zu ändern (lesen Sie die Details hierzu bitte im Handbuch nach).

    Bei sehr geringen Signalstärken (z.B. Streulicht-messungen mit kleinen Meßbereichen) kann die Signalstärke trotz maximaler Verstärkung unterhalb der hier angegebenen Toleranzschwelle liegen.

    Das Textfeld "%Bereich" bleibt normalerweise auf 100% (Werkseinstellung) eingestellt.
    Bei der Automatischen Signaloptmierung versucht das System die maximalen Detektorsignale so zu verstärken das der "roh-mV" Wert bei ca. 2000 mV liegt.
    Der "%Bereich" läßt sich für jeden Detektor mittels der Tasten "+" und "-" zwischen 80% und 120% einstellen.
    Bei der Einstellung 80% versucht das System bei der automatischen Signaloptimierung einen Wert von ca. 1600 mV zu erreichen, bei der Einstellung 120% versucht das System bei der automatischen Signaloptimierung einen Wert von ca. 2400 mV zu erreichen.
    Diese Funktion kann bei einigen Anwendungen Sinnvoll sein.

    Manuelle Signaloptimierung

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen" >
    "Manuelle Signaloptimierung"


    In diesem Untermenü kann die Verstärkung der Eingangssignale manuell eingestellt werden.

    Zur Änderung der Verstärkung markieren Sie bitte das gewünschte Textfeld zu "Detektor 1.. 4" und benutzen die "+" oder "-" Taste zur Änderung der Signalverstärkung.
    Die Verstärkung kann hier in einem Bereich zwischen 0% und 100% eingestellt werden.


    Bitte beachten Sie:
    Nach Änderung der Verstärkung sollten Sie im Untermenü  "Automatische Signal-optimierung" die Signalstärke "roh.mV" des jeweiligen Detektors überprüfen. Die optimale Signalstärke liegt bei ca. 2000 - 2200 mV (bei maximalem Detektorsignal).
    Lesen Sie hierzu bitte den Hilfetext im Untermenü "Automatische Signal-optimierung".



    "Haptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen" >
    Automatische Signaloptimierung"

    Menü Löschen / Quittieren

     

    1. System Reset
    2. Werkseinstellung
    3. Lösche Anwenderkalibrierung
    4. Lösche Werkskalibrierung
    5. Lösche Loggerspeicher
    6. Quittiere Alarme


     

    Wählen Sie " System Reset" um die Hardware zurückzusetzen.

    Wählen Sie "Werkseinstellung" um die Ursprungseinstellungen in den Meßverstärker zuladen.
     Bitte beachten Sie:Die Werkskalibrierung des System wird bei diesem Vorgang nicht überschrieben.

    Wählen Sie "Lösche Loggerspeicher" um die abgespeicherten Meßergebnisse im Daten-speicher des Meßverstärkers zu löschen.

    Wählen Sie "Quittiere Alarme" um eventuell anstehende Alarme zu bestätigen.

    Offset

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü" >
    "Offset"


    In diesem Untermenü kann zu jedem Meßergebnis ("Resultat 1.. 4") ein "Offset"addiert werden. Dieser Offset kann je nach Bedarf positiv oder negativ gewählt werden und dient der zusätzlichen Feineinstellung des Nullpunktes.

     

    Dunkelstrom Auto Zero

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen" >
    "Dunkelstrom Auto Zero"


    In diesem Untermenü wird festgelegt in welchem Zeitintervall das System den Dunkelstrom für alle Detektoren erfasst.

    Als Dunkelstrom wird das Signal eines Photodetektors bei absoluter Dunkelheit bezeichnet. Das System schaltet zum erfassen des Dunkelstromes die Messlampen aus und speichert dann die einzelnen Detektorsignale.

    Zur Eingabe des "Intervall [h]" klicken Sie bitte auf das Textfeld und geben Sie den gewünschten Zeitraum (in Stunden) ein.


    Bitte beachten Sie:
    Diese Funktion wird nur bei wenigen Apllikationen benötigt und wird standartmäßig nicht aktiviert.

    MSG ID

    "Hauptmenü" >
    "Ein- / Ausgänge" >
    "MSG ID
    "

    In diesem Menü kann die Gerätenummer des Meßverstärkers vergeben werden.
    Zusätzlich kann dem Meßverstäker an dieser Stelle eine Kundenspezifische TAG- Nr. und eine Geräte Spezifische ID Nummer zugewiesen werden.

    Der Meßverstärker kommuniziert via Modbus- Protokoll über die RS-232 oder RS-485 Schnittstelle mit einem angeschlossenen
    PC / PDA oder Programmiergerät über diese Software. Da die RS-485 Schnittstelle es erlaubt bis zu 255 Geräte parallel zu betreiben, muß jedem Meßverstärker eine ID- Nummer (1-255) zugewiesen werden um die unterschiedlichen Geräte korrekt anzusprechen.



    Eingabe der "ID":
    Geben Sie im Textfeld ID die gewünschte ID- Nummer ein. Wir empfehlen das die Nummer von 1 beginnend, aufsteigend (abhängig von den bereits am Bussystem angeschlossenen Geräten) vergeben wird.

    Eingabe der TAG- Nummer:
    Geben Sie im Feld "Messenger Tag No." die von Ihnen gewünschte Meßstellenbezeichnung ein.

     

    Lösche Loggerspeicher

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Menü Löschen / Quittieren" >
    "Lösche Loggerspeicher"


    In diesem Untermenü können die mittels der Datenloggerfunktion im Meßverstärker gespeicherten Meßergebnisse gelöscht werden.
    Wählen Sie aus welche Meßergebnisse ("Resultat 1.. 4") gelöscht werden sollen.

    Bitte beachten Sie:
    Der Speicher jedes Meßverstärkers kann ca. 6000 - 8000 Messwerte aufnehmen.
    Bei vollem Speicher wird der jeweils erste Meßwert gelöscht und der letzte Meßwert neu gespeichert, so das immer die aktuellsten Meßwerte verfügbar sind.

    ADC - Verstärkung manuell

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen" >
    " ADC - Verstärkung manuell"


    In diesem Untermenü kann mittels des im ADC intergrierten Verstärkers das Signal der Detektorsignale nochmals angehoben werden.

    Bitte Beachten Sie:
    Nach Änderung der Verstärkung sollten Sie im Untermenü  "Automatische Signal-optimierung" die Signalstärke "roh.mV" des jeweiligen Detektors überprüfen. Die optimale Signalstärke liegt bei ca. 2000 - 2200 mV (bei maximalem Detektorsignal).

    Lesen Sie hierzu bitte die Hilfetexte in den Untermenüs Automatische Signaloptimierung und
    Manuelle Signaloptimierung.

    Achtung:
    Die ADC- Verstärkung sollte nur bei sehr niedrigen Detektorsignalen genutzt werden.

    Vor dem Einsatz der ADC- Verstärkung sollten zuerst die Verstärkung an der Hardware auf die höchste Empfindlichkeit gesetzt werden und die Verstärkung im Menü manuelle Signal-optimierung auf 100% gesetzt werden.

    Sollte danach das Signal (angezeigt im Menü "Automatische Signaloptimierung" immer noch zu schwach sein, kann die ADC- verstärkung erhöht werden.

    Der voreingestellte Verstärkungsfaktor beträgt "1" und kann auf die Werte "2, 4, 8, 32, 64 und 128" geändert werden.

    Markieren Sie hierzu eines der Textfelder ("Detektor 1.. 4" ) und stellen Sie die gewünschte Verstärkung ein.

    Software Version

    Dieses Menü zeigt die Versionsnummer der Bediensoftware sowie die Softwareversion des angeschlossenen Messenger Meßverstärkers.

    Bitte beachten Sie:
    Die Seriennummer des Meßverstärkers wird nur angezeigt wenn das System online ist.

    Kalibrierung Analogausgänge

    In diesem Untermenü wird die Feineinstellung der Analogausgänge (0/4 - 20 mA) vorgenommen.

    Beispiel:
    Der Analogausgang Nr.1 soll 4 - 20 mA sein.

    Klicken Sie auf das Textfeld "Null" von Ausgang Nr. 1. Mittels der "+" / "-" Taste können Sie nun den 4 mA Wert einstellen.

    Klicken Sie auf das Textfeld "Faktor" von Ausgang Nr. 1. Mittels der "+" / "-" Taste können Sie nun den 20 mA Wert einstellen.

    Sicherungsmenü

     "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Sicherungsmenü" 

    In diesem Untermenü kann der Anwender sämtliche eingestellten Parameter als Sicherungskopie abspeichern um bei Datenverlust oder sonstigen Problemen das System mittels der gespeicherten Datei wiederherzustellen.

    Die Auswahl "Speichere Parameter in Datei" öffnet ein Fenster in dem Sie der Sicherheitskopie einen Dateinamen zuweisen können. Bitte beachten Sie hierbei das der Dateiname immer auf .PDA enden sollte.

    Weiterhin können Sie festlegen wo die Datei gespeichert werden soll.

    Die Auswahl "Lade Parameter in Datei" öffnet ein Fenster in dem Sie eine Sicherheitskopie Ihrer Einstellungen wieder in den Meßverstärker übertragen können.

    Diese Funktion wird zum Beispiel nach Datenverlust oder einer Fehlbedienung benötigt.

    Wählen Sie Speichere gespeicherte Daten in Datei um den Datenlogger des Messverstärkers auszulesen und die Resultate in einer Datei abzuspeichern.

    Die Auswahl "Firmware laden" Erlaubt es dem Anwender die Betriebssoftware des Messengers zu updaten.

    Bitte beachten Sie:
    Diese Funktion Benötigt eine zusätzliche Software, kontaktieren Sie bitte hierzu Metrisa.

     

    Einstellung Loggerspeicher

    "Hauptmenü" >
    "Resultatmenü" >
    "Datenlogger"


    In diesem Untermenü kann festgelegt werden wieviele Meßergebnisse für "Resultat 1.. 4"
    abgespeichert werden sollen.
    Wenn die gespeicherte Anzahl von Meßergebnissen die zugewiesene Anzahl überschreitet, wird der erste Wert überschrieben, so das immer die aktuellen Werte gespeichert sind.

    Wählen Sie ein Textfeld ("Resultat 1.. 4") und geben Sie ein wie für wieviele Meßergebnisse Speicherplatz reserviert werden soll.

    Für "Resultat 1.. 4" können insgesamt 6000 - 8000 Meßergebnisse abgespeichert werden. Die Daten aus dem Loggerspeicher können im "Sicherungsmenü" ausgelesesen werden.


    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Sicherungsmenü" >
    "Speichere Loggerdaten in Datei"

    Detektor Referenz

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Hardware Einstellungen" >
    "Detektor Referenz"


    In diesem Untermenü können aktuelle Detektorsignale als Referenz abgespeichert werden.

    Beispiel:
    Bei einer Absorptionsmessung wird z.B die Verknüpfung LogRefCH1-LogCH1.

    Als Referenz wird hier das maximale Detektorsignal abgespeichert. Das abgespeicherte Signal wird logarithmiert und anschließend wird das tatsächliche Meßsignal (ebenfalls logarithmiert) vom Referenzwert abgezogen und so das Meßergebnis gebildet.

    Klicken Sie auf ein Textfeld "Gespeicherte Ref" für "Det 1.. 4" und betätigen Sie die Taste Speichern. Der aktuell angezeigte mV Wert ist nun gespeichert und erscheint im markierten Textfeld.

    Mit der Taste "Reset Referenz" werden die gespeicherten Referenzwerte wider zu Null gesetzt.

    Normalisierung

    Die Normalisierung dient dem Anpassen der Signale zweier Detektoren.



    Beispiel Farbmessung:
    Die beiden Detektoren von Meßkanal und Referenzkanal sollten in etwa auf das gleiche Signallevel verstärkt werden so das die Differenz beider Signale (mit Wasser im Sensor [Null- Lösung]) 0 mV ergiebt.
    Lesen Sie bitte für zusätzliche Informationen den Hilfetext im Menü "Sensorverknüpfung" .

    Einführung 

    Der universal Meßverstärker Modell Messenger ist kompatiebel mit allen optischen Sensoren von Monitek / Metrisa.
    Der Verstärker erlaubt den gleichzeitigen Betrieb von bis zu:
    Vier einkanal Absorptionssensoren
    Zwei zweikanal Absorptionssensoren (Farbe)
    Zwei 12° Streulichtsensoren
    Zwei 90° Streulichtsensoren
    Ein 12°/90° Streulichtsensor

    Alle Sensoren können beliebig kombiniert werden. Als Beschränkung besteht lediglich das maximum von 4 Signaleingängen.

    Einführung

     

    Erläuterungen

    1. Online/Offline
    2. Speichern und lesen von Messenger Parametern
    3. Zugangsebenen
    4. Kalibrierung
    5. Resultatmenü (Darstellung der Meßergebnisse)
    6. Ein-/ Ausgänge
    7. Diagnose Menü
    8. Meßmodus

         

    Online/Offline

    "Start/Ende- Menü"

    Die Software arbeitet in zwei unterschiedlichen Betriebsarten.

    1. ONLINE
    2. OFFLINE


    Die Betriebsart kann mit der Taste "gehe online" / "gehe offline" gewechselt werden.

    Bitte beachten Sie:
    Die Bediensoftware kommuniziert nur im Onlinemodus mit der Hardware des Meßverstärkers. Alle vorgenommenen Einstellungen werden nur im Onlinemodus gespeichert und durchgeführt da sich der Arbeitsspeicher des Systems im Meßverstärker befindet.

     

    Messenger Client Modus(Online)

    In dieser Betriebsart erlaubt die Software:
    1. Das Editieren von Parametern.
      Die geänderten Parameter werden bei verlassen der unterschiedlichen Menüs im Meßverstärker gespeichert.
    2. Speichern von Messenger Parametern.

       

    Daten Editor Modus(Offline)

    In dieser Betriebsart erlaubt die Software:
    1. Lesen von Messenger Parametern
    2. Speichern von Messenger Parametern

     

    Speichern von Messenger Parametern


    "Hauptmenü" > "Diagnosemenü" > "Sicherungsmenü" >
    "Speichere Parameter in Datei"


    Wählen Sie "Speichere Parameter in Datei" und spezifiezieren Sie den dewünschten Dateinahmen sowie den Speicherpfad.

     

    Lesen von Messenger Parametern


    "Hauptmenü" > "Diagnosemenü" >
    "Sicherungsmenü" >
    "Lade Parameter aus Datei"


    Wählen Sie "Lade Parameter aus Datei" und wechseln Sie in in das gewünschte Verzeichnis (Directory) wählen Sie die gewüschte Parameterdatei Ihrer Datensicherung und bestätigen Sie ihre Auswahl mit der Taste öffnen.

    Bitte beachten Sie:
    Im Onlinemodus werden die Im Meßverstärker gepeicherten Daten (Parameter) überschrieben und durch die Parameter in der gewählten Datei ersetzt.

    Zugangsebenen 

    Die Menüs der Messenger Bediensoftware sind Unterteilt in drei Zugangsebenen.

    "Bediener"
    "Techniker" (Passwort eingeschr.  Zugang)
    "Werk" (Passwort für vollen Zugang)

    Die Bedienerebene ist standartmäßig freigeschaltet und benötigt kein Passwort.

    Das Technikerpasswort finden Sie im Handbuch des Meßverstärkers.

    Lesen Sie bitte hierzu:

    Zugriff Codes

    Zugangsebene

     

    Werkskalibrierung

    In diesem Untermenü wird die werkseitige Kalibrierung des Meßverstärkers durchgeführt.
    Bitte beachten Sie:
    Diese Kalibrierungsmöglichkeit steht nur mit Werkspasswort zur Verfügung:

    1. Erstelle Kalibrierung
    2. Zeige- / Bearbeite Tabelle
    3. Fit Data
    4. Copy Fact Table 

     

    Meßmodus

    LCD Anzeige

    "Hauptmenü" >
    "Ein- / Ausgänge" >
    "LCD Anzeige"


    Die optionale LCD- Anzeige kann bis zu vier Meßergebnisse gleichzeitig darstellen.
    Die Anzeige ist zu diesem Zweck in vier Zeilen unterteilt ("Zeile 1.. 4").

    Wählen Sie die gewüschte Zeile und geben Sie den Text ein (z.B. "Resultat 1 mg/l") der im Display Angezeigt werden soll.

    Wählen Sie mit der zugehörigen Taste welches Meßergebnis ("Resultat 1.. 4") in der betreffenden Zeile angezeigt werden soll.

    Beachten Sie:
    Alternativ kann auch die aktuelle Temperatur im inneren des Meßverstärkergehäuses ("Innen Temp.") angezeigt werden, sowie die einzelnen Sensorsignale ("Sensor 1.. 4").

    Zur Erläuterung:
    Ein Meßergebnis (Resultat) kann sich aus der mathematischen Verknüpfung von zwei oder mehreren Sensoren zusammensetzen.

    Wählen Sie mit der zugehörigen Taste die Anzahl der eingeblendeten Dezimalstellen aus.

    Mittels der "+" / "-" kann in diesem Menü auch der Kontrast der Digitalanzeige auf die jeweiligen Umgebungsbedingungen angepasst werden.

    Die Maximale Textlänge Beträgt 20 Zeichen pro Zeile. Bei der Anzeige eines Meßergenisse verbleiben 11 Zeichen für die Beschreibung der Messung.

    Auswahl Messenger

    In diesem Menü wird nach an das Bussystem angeschlossenen Meßverstärkern gesucht.
    Die Suche wird eingeleitet durch Betätigen der Taste "Suchen" . Die Software sucht nun nach angeschlossenen Meßverstärkern und trägt die gefundenen Geräte sotiert nach ID- Nummen in die Liste des Menüs ein. Nach abgeschlossener Suche können Sie ein in der Liste aufgelistetes Gerät auswählen und bedienen.

    Bitte beachten Sie:
    Sollten Ihnen die ID- Nummern der angeschlossenen Geräte bekannt sein, können Sie die ID direkt im "Start / Ende Menü"  im Textfeld Messenger ID eingeben und den betreffenden Meßverstärker direkt ansprechen.

    Kopiere Werkstabelle

    Die werkseitige Kalibriertabelle des gewählten Sensors wird in die Anwender Kalibriertabelle übertragen.

    Konfiguration der Analogausgänge

    Zur Konfiguration der Analogausgänge, Wählen Sie  bitte den gewünschten Ausgang (ANALOG OUT 1.. 4).



    Wählen Sie Mittels der Umschalttaste “Ausgang”  (Keine Funktion / Resultat 1 / Resultat 2 / Resultat 3 / Resultat 4) zum Spezifizieren welches Messergebnis auf dem jeweiligen Ausgang ausgegeben wird. 

    Wählen Sie Mittels der Umschalttaste “Modus”  (0/4-20 mA) wie das Signal ausgegeben werden soll.

    Überlauf


    Die Analogausgänge können zur Anzeige von abnormalen Meßbedingungen oder Fehlfunktionen konfiguriert werden.
    Hierzu wird dem System die Bandbreite eines Detektorsignals vorgegeben ("untere mV" / "obere mV").

    Über- bzw. unterschreitet das jeweilige Signal die in diesem Menü vorgegebenen Werte, wird die Fehlermeldung "OPTICS FAULT" angezeigt und der Analogausgang geht auf den in "Fehlerwert 0 - 20mA" eingestellten mA Wert. Typische Werte für die Bandbreite der Detektorsignale sind 10mV "untere mV" und 2490 mV "obere mV". Bei einer Konfiguration des Analogausgangs auf 4 - 20mA ist der typische "Fehlerwert" 2mA.

    Bitte beachten Sie:
    Im Fall das einer der Analogausgänge nicht benutzt wird, stellen Sie bitte sicher das der ”Überlauf” des betreffenden Ausgangs auf "Keine Funktion" gesetzt ist.

    Aktiv Aus bei Fehler

    "Hauptmenü" >
    "Ein- / Ausgänge" >
    "Relais Funktionen"

    Das Relais steht im Normalfall unter Spannung und bei einem Alarm wird es abgeschaltet. Auf diese Weise wird auch bei Stromausfall ein Fehler gemeldet. 

    Aktiv Ein

    "Hauptmenü" >
    "Ein- / Ausgänge" >
    "Relais Funktionen"

    Bei Alarm wird das Relais unter Spannung gesetzt.

    Wählen Sie mit der zugehörigen Taste die Schaltlogik des jeweiligen Relais.

    Speicherwerte

    Wählen Sie die Optionstaste      in der oberen rechten oberen Ecke der Meßwertanzeige. In dem erscheinenden Popup- Menü Wählen  Sie "Speicherwerte".  

    Bitte beachten Sie:
    Die Speicherwerte, bzw. die Analyse der gespeicherten Daten können nur im Meßmodus "Graphisch" im papierlosen Rekorder angezeigt werden.


    Die im Datenlogger gespeicherten Daten werden nun im Graph dargestellt.

    Mit der zurück "<" und vor Taste " >" unterhalb des Graphs kann der Anwender alle gespeicherten Daten sichten. Beachten Sie, das beim sichten ein kurzer Zeitversatz entsteht, da das  Auslesen und Verarbeiten der gespeicherten  Daten einige Zeit dauert.

    Wählen Sie  Numerisch / Graphisch / Balken  zum umschalten auf das gewünschte Format der Messwertanzeige.

    Online Analyse

    Sie Konnen die ausgangs daten von Messenger online ansehen.

    Die ausgangs daten von Messenger koennen in 3 verschiedene formate gesehen werden.

    1. Numerisch 
    2. Als Balkenaneige (Balken)
    3. Papierloser Schreiber (graphisch)


    Die graphische Anzeige wird im Menü Graphische Resultate konfiguriert.
    “Hauptmenü“ >
    “Resultatmenü“ >
    “Graphische Resultate“

    Die numerische Anzeige wird im Menü Numerische Resultate konfiguriert.
    “Hauptmenü“ >
    “Resultatmenü“ >
    “Numerische Resultate“

    Zum umschalten der Anzeige benutzen Sie bitte im Meßmodus die Taste Numerisch /  Graphisch  / Balken.

     Alarm status 

    Der Status der Alarme wird im unteren Bereich der Meßwertanzeige dargestellt.
    1 - Alarm 1 Aktiv
    2 - Alarm 2 Aktiv
    3 - Alarm 3 Aktiv
    4 - Alarm 4 Aktiv
    CC1 - Reinigung 1 Aktiv
    CC2 - Reinigung 2  Aktiv

    Beispiel  : 
    Wird im Feld Alarmstatus "4 CC1" angezeigt, bedeutet dies, das sowohl Alarm 4 als auch der Renigungszyklus 1 aktiv sind.

    Aufrufen spezifischer Daten im papierlosen Rekorder
     
     Bei Tippen auf einen gewünschten Datenpunkt innerhalb des Graphs erscheint ein Fadenkreuz mit den Werten von X- und Y- Achse.

    Mit der zurück "<" und vor Taste " >" unterhalb des Graphs kann der Anwender alle gespeicherten Daten sichten.

    Bei Tippen außerhalb des Graphs wird das Fadenkreuz ausgeblendet.

    Konfigurieren der numerischen und graphischen Anzeige

    Graph Einstellungen

    Hier kann der Graph des papierlosen Rekorders Formtiert werden.


    Die Auswahl Autoskalierung der richtet sich nach demMax Y und dem Min Y Werten der Daten. Ansonsten werden diese Parameter im Menü Graphische Resultate eingestellt.

    Speichere gespeicherte Daten in Datei

    "Hauptmenü" >
    "Diagnosemenü" >
    "Speichere gespeicherte Daten in Datei"

    Wählen Sie mittels der zugehörigen Felder welche in im Datenlogger befindlichen Meßergebnisse in einer Datei abgespeichert werden sollen. Betätigen Sie anschließend die Taste "Speichern".
    Streulichttrübungsmessung:

    Bei einer Streulichttrübungsmessung werden die Signale von Durchlichtdetektor und Steulicht-detektoren miteinander verknüpft.

    Typischerweise wird der Durchlichtdetektor an Signaleingang 1 ("CH1") des Meßverstärkers angeschlossen. Die Streulichtdetektoren bei einer 12° / 90° Vorwärts- / Seitwärtsstreulichtmessung werden an Signaleingang 2 ("CH2")12° und an Signaleingang 3 ("CH3") 90° angeschlossen.
    Bei Streulichtmessungen werden die Signale wie folgt verknüpft:
    Streulicht / Durchlicht

    Soll Sensor 1 jetzt als 12° Streulichtsystem definiert werden muß das Textfeld Sensor1 angeklickt werden und die Gleichung "CH2/CH1" eingegeben werden.

    Soll Sensor 2 als 90° Streulichtsystem definiert werden muß das Textfeld Sensor2 angeklickt werden und die Gleichung "CH3/CH1" eingegeben werden. Absorbtionsmessung:

    Ist der Detektor einer einfachen Absorptions-messung z.B. an Signaleingang 1 ("CH1")angeschlossen und als Sensor 2 definiert werden, muß das Textfeld Sensor2 angeklickt werden und die Gleichung
    "LogREFCH1 - LogCH1"
    eingegeben werden.

     

    Anpassung eines Absorptionssensors angeschlossen an Signaleingang 1:

    1. Befüllen Sie de Sensor mit einer Kalibrierflüssigkeit niedriger Konzentration (Nulllösung), so das daß Detektorsignal des Sensors die maximale Stärke hat.
    2. Schützen Sie den Sensor vor Fremdlichteinfall.
    3. Klicken auf das Textfeld neben ("Det 1") um es zu markieren.
    4. Betätigen Sie anschließend die Taste "Verstärkung optimieren". Das System optimiert nun automatisch die Signalverstärkung für den gewählten Detektor und Wert ("roh-mV") sollte nun im Idealfall ca. "2000 mV" anzeigen.
    5. Wiederhohlen Sie diesen Vorgang im Fall das die Anzeige starke Abweichungen vom gewünschten 2000 mV Wert zeigt.
        
    Anpassung eines Streulichttrübungssensors angeschlossen an Signaleingang 1 (Durchlicht-detektor) und Signaleingang 2 (Streulicht-detektor).

    1. Befüllen Sie den Sensor mit einer Kalibrierflüssigkeit niedriger Konzentration (Nulllösung), so das daß Durchlichtsignal des Sensors die maximale Stärke hat
    2. Schützen Sie den Sensor vor Fremdlichteinfall.
    3. Klicken auf das Textfeld neben ("Det 1") um es zu markieren.
    4. Betätigen Sie anschließend die Taste "Verstärkung optimieren". Das System optimiert nun automatisch die Signalverstärkung für den gewählten Detektor und Wert ("roh-mV") sollte nun im Idealfall ca. "2000 mV" anzeigen.
    5. Wiederhohlen Sie diesen Vorgang im Fall das die Anzeige starke Abweichungen vom gewünschten 2000 mV Wert zeigt.
    6. Befüllen Sie den Sensor mit einer Kalibrierflüssigkeit maximaler Konzentration, so das daß Streulichtsignal des Sensors die maximale Stärke hat.
    7.  Schützen Sie den Sensor vor Fremdlichteinfall.
    8. Klicken auf das Textfeld neben ("Det 2") um es zu markieren.
    9. Betätigen Sie anschließend die Taste "Verstärkung optimieren". Das System optimiert nun automatisch die Signalverstärkung für den gewählten Detektor und Wert ("roh-mV") sollte nun im Idealfall ca. "2000 mV" anzeigen.
    10. Wiederhohlen Sie diesen Vorgang im Fall das die Anzeige starke Abweichungen vom gewünschten 2000 mV Wert zeigt.  
    Zweikanal- Absorptionsmessung (Farbmessung):

    Eine Farbmessung ist mit mindestens zwei Detektoren ausgerüstet. Meßdetektor (detektiert Farbe und Feststoffe) und Referenzdetektor (detektiert nur Feststoffe). Typischerweise wird am Signaleingang 1 ("CH1") der Meßdetektor und an Signaleingang 2 ("CH2")der Referenzdetektor angeschlossen.
    Soll die Farbmessung als Sensor 1 definiert werde, muß das Textfeld Sensor1 angeklickt werden und die Gleichung
    "LogCH1 - LogCH2"
    eingegeben werden. Das Signal des Referenzkanals (Feststoff) wird von Signal des Meßkanals (Farbe und Feststoff) abgezogen. Das Ergebnis ist ein reines Farbsignal.